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Erlebnisbericht:  

  
Von Bad Windsheim nach Oberntief, „Frohsinn, Frohsinn oh mein Vergnügen“
, 16. April 2014

Es waren dabei:
AchimG,  Bruno, Günter, Heinz, Henry, Jörg, Klaus-Dieter, Manfred, Peter, Pit, Udo, Willi    

Um 08.44 Uhr starteten wir mit der S1 bis nach Fürth, dort wurde unsere Truppe durch Günter und Willi verstärkt.
Weiter ging es bis nach Neustadt/Aisch und mit der Aischtalbahn bis nach Bad Windsheim. Hier komplettierte Peter unser heutiges Leistungsteam.

Schon ging es auch los, über die Bahnbrücke und durch den Kurpark bis wir den schönen fränkischen Badeort hinter uns hatten.
Noch ungefähr 500 m geradeaus, dann schwenkten wir an dem kreuzenden Feldweg rechter Hand ab.

Nach kurzer östlicher Ausrichtung wechselten wir wieder nördlich und zogen an dem aufgelassenen Gipsbruch in der Nähe von Külsheim und Erkenbrechtshofen.
Was wir nicht wussten und somit auch nicht wahrnehmen und
 kennenlernten konnten  ist, dass genau dort die geschützten
Adonisröschen und die Küchenschellen um diese
Zeit blühen. Der aufgelassene Gipsbruch steht unter Naturschutz.
Wir nahmen lediglich in Erkenbrechtshofen den Gasthof „Adonisröschen“ zur Kenntnis und wunderten uns etwas über diesen blumigen Gasthausnamen.

Aber so führte uns unser Weg am östlichen Ortsrand vorbei, wechselte dann in nordöstlicher Richtung und wir verließen diesen Weg um weiter aufwärts an den Waldrand zu gelangen. Von hier hat der Wanderer dann eine ausgezeichnete Sicht auf das Aischtal und die umliegenden Ortschaften. Bald knickt der Wanderweg im spitzen Winkel nordwestlich ab und leitet uns steil hinunter nach Unterntief. Am Bächlein Tief und der Seufzerbrücke liefen wir dann westlich weiter, wechselten dann auf den Feldweg auf der rechten Flussseite und erreichten so unser heutiges Ziel: Oberntief.

Wir waren im Schwarzen Adler bei Magda angemeldet, eine Gastwirtschaft wie man sie in Franken wohl nur noch selten antrifft, urig, niedrige Decke und alles ein wenig heimelig. Wir wurden auch gleich freudig von Magda  begrüßt. Unsere Plätze waren schon gerichtet und die freundliche und lustige Wirtin brachte auch gleich eine gute Stimmung in unsere Truppe. Küsschen für die Geburtstagskinder und immer nette Worte. Unsere Schnitzel waren wieder hervorragend gebraten, der Kartoffelsalat schmeckte wie daheim und die Pommes waren locker und frisch. Das Bier frisch und schmackhaft. Sockiherz hier fühlst Du Dich wohl! Zum Schluss gab es noch einen Schnaps nach Wahl des Gastes. Dann verabschiedeten wir uns schweren Herzens, bekamen aber alle von Magda noch einen Abschiedskuss.

Ein paar Meter weiter war dann unser nächstes Ziel schon greifbar,
der Frohsinnhof.
Der Ortsverein „Frohsinn“ pflegt die fränkischen Traditionen und hat sich zum Ziel gesetzt die Exponate aus dieser Zeit zu sammeln und zu pflegen und somit der Nachwelt Zeugnis über die Menschen und ihre Arbeit abzulegen. Unser Museumsführer Hans zeigte uns zunächst die vielen Traktoren und landwirtschaftlichen Geräte.. Dazu gehören auch die Kutschen, Schlitten, eine alte Feuerwehrspritze und alle Groß- und Kleingeräte, die man so für die Landwirtschaft brauchte. Aber auch das Bauernhaus war wieder in seinen alten Zustand versetzt. Man kam ins Wohnzimmer und in die Küche, die noch im ursprünglichen Zustand eingerichtet sind. Die weiteren Räume sind gefüllt mit Trachten und Haushaltswaren, die bis in die 70er Jahre reichen. Wir staunten immer mehr und genossen die Führung und fühlten uns teilweise in unsere Kindheit und Jugend versetzt. Herr Schmotzer – Vorstand des Vereins – erklärte uns auch die ganze Entwicklung, die viel Liebe und Leidenschaft erforderte. Auch ein noch einsatzfähiges Feuerwehrauto aus den 50er Jahren wurde uns gezeigt. Ebenso wie die Schusterwerkstatt. Eine Hülle und Fülle und man kann den Besuch nur jedem empfehlen. Wir tranken dann gemeinsam noch ein Bier und unterhielten uns mit Herrn Schmotzer und Hans über die Arbeit und Aktivitäten. Wir können darüber nur unsere Hochachtung aussprechen.

Dann aber mussten wir wieder weiterziehen und folgten der Straße nach Bad Windsheim, nochmal bei Magda vorbei, die uns nachwinkte. Nach ca. 1 km auf der Landstraße bogen wir auf den Wanderweg ab, der uns nun leicht abwärts und südöstlich wieder in Richtung Bad Windsheim leitete. Erneut durch den Kurpark und dann zur Bahn. Wir hatten noch etwas Zeit, so dass sich die meisten noch Zeit für ein Eis nahmen. Dann brachte uns die Bahn wieder zuverlässig, bequem und sicher nach Hause zurück.

Fazit: Wir haben eine neue Freundin und Fan der Sockis. Ein toller Tag, angefangen vom Wetter, der Landschaft, den Ortschaften, unserer Magda und dem sehenswerten Frohsinnhof. Dank an Herrn Schmotzer und Hans die uns auch außerhalb der Regelöffnungszeiten alles zeigten und erklärten. Die nicht registrierten Adonisröschen sind ein weiterer Grund für eine Wiederholung.

Genießen wir es noch ein wenig und warten auf die nächste Wanderung.
Jörg

 

 

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Wanderstrecke
 

 

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