2003 Weinviertel in Österreich und Mähren (Neu EU)

(Himmelfahrts-) Wanderung  der Sockenqualmer vom 9. bis 17. Mai. 2003

Ein Klick auf den Link rechts führt zur detaillierten   "Chronik der Wanderung"

Wanderstrecke
Karten von 

 Links zu Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten im Wandergebiet:

http://www.zamky-hrady.cz/1/lednice.htm
http://www.mikulov.cz/
http://www.klosterneuburg.at/
http://www.wien.gv.at/
http://www.st-poelten.gv.at/

 

 


Hinweis:
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Seefeld Schloß

 Hadres, Keller-Drift

Durchfahrt durch Laa

Burg Falkenstein

Herrnbaumgarten


     
Nonsens-Museum Valtice, Marktplatz Rendevous-Bogen Lednice, Schloss Lednice, Schloss

   
Mikulov Mikulov, Schloss Stausee im Naturschutzgebiet Klosterneuburg Klosterneuburg

 
Klosterneuburg, Altar Wien, Karlskirche Wien, Stephansdom St. Pölten Marktplatz St. Pölten, Basilika

Verlauf der Wanderung

Freitag 09.05. „Eine Bahnfahrt die ist lustig, eine Bahnfahrt die macht froh“
07.30   Treffen am Bahnhof Erlangen
Erl ab 07.56, Nbg ab 08.26, Passau – Linz – Wien Pernersdorf 16.06

Wir beziehen unser Quartier, schlürfen einen grünen Veltliner und unternehmen einen ersten Spaziergang durch die Weinberge und Keller

Samstag 10.05. „In die Kellerviertel des Pulkautales“
07.00!!
07.49  
Frühstück 
Mit dem Bus nach Seefeld

km

Wir besichtigen den Ort und das Schloß – Sitz bedeutender Geschlechter wie Nürnberg, Zollern, Kuenringer – allerdings keine Viertelschweden (Gottseidank !!!).  Anschließend laufen wir zur Hubertuskapelle. Von hier aus nach Hadres (2.500 Einwohner  194 m). Dort laufen wir über die längste geschlossene Kellergasse in den Ort, Bildsäule St. Helena. Über Albersdorf Pfaffendorf und Jetzelsdorf wandern wir der Pulkau entlang bis zurück nach Pernersdorf.

Gesamte Wegstrecke                                                          

23 

Sonntag 11.05. „Auf zur Burg nach Falkenstein“
07.30 Frühstück 

km

Anschließend mit einem noch zu organisierenden Bus nach Neuruppersdorf. Über die Bildeiche, Grübelkreuz laufen wir zur Burgruine Falkenstein (480 Einwohner  415 m). Die Ruine liegt weithin sichtbar auf einer Kalkklippe und ist nur für verkalkte Wanderer zur Besichtigung freigegeben. Auf der Burg war im 14. Jhdt. Das Hoch- und Blutgericht.  Andere Gerichte stehen nicht auf der Speisekarte. Die erforderlichen Exekutionen wurden zügig auf dem Galgenberg (425 m) durchgeführt. 1783 war die letzte Vollstreckung. Seitdem wird der Falkensteiner Wein immer beliebter. Wir finden dort eine Privatlade aus 1741 – das älteste Geldinstitut Österreichs und eine Sonnenuhr von 1622. Ein Ort zum Verweilen. Anschließend über Hubertuskreuz – Ausspann (dort machen wir ein Natzerle) weiter nach Herrnbaumgarten.
In Herrenbaumgarten sind wir verteilt auf vier Quartiere.

Gesamte Wegstrecke                                                             

20 

Montag 12.05. „Über das Nonseum nach Mähren“
07.30
08:00
Frühstück 
Sammeln

km

Frühstück, S Zunächst besuchen wir das „Nonseum“, ein uriges kleines Museum, in welchem überschüssige Gedankengüsse ausgestellt werden.  Anschließend über die Antonikapelle und Brundlkapellte nach Schrattenberg. Von dort zum Zollposten (haltet Eure gültigen Ausweise bereit !!, nicht das wir tränenreich Abschied von einigen Kameraden nehmen müssen, ihr wisst der EU Beitritt ist erst nächstes Jahr)

Anschließend über Valtice, Park mit „Rendeszvous, St. Hubert weiter bis Lednice, In Valtice ein Schloß aus dem 17. Jahrhundert (Fischer von Erlach hatte auch seine Hände mit am Bau). Dies wurde gebaut, als die Lichtensteiner zu Reichsfürsten aufstiegen. Durch das Säulentor in das Kultur und Naturwelterbe der UNESCO. Wir besuchen hier „Belvedere“ Rendezvous (Siegesbogen der Assi-Kicker) mit Diana Tempel, St. Hubert, Drei Grazien (Rolf, Clemens, Artur), Novy Dur mit Pferdezucht, Apollo Tempel (Conni stand hier Modell). Durch die Schlossanlagen – im Tudorstil – kommen wir dann nach Lednice. Hier bleiben wir dann drei Nächte „hat sich schene Weinkeller und ander Iberraschungen“.    


Gesamte Wegstrecke                                                             

23

Dienstag 13.05. „Rund um Lednice“
07.30 Frühstück 

km

Danach Besichtigung des Schlosses mit ausgiebigem Rundgang, besteigen sogar ein „Minarett“. Wir speisen vorzüglich zu Mittag und werfen uns dann auf unsere – geliehenen – Stahlrösser. Mit lautem Schnalzen umrunden wir die Schloß und Parkanlagen und schauen uns die Gegend mit den Eisgruber Teichen (einzigartige Ornithologie) hoch zu Ross an. Mal sehen, ob vom belgischen Kreisel noch was übrig geblieben ist.
Mittwoch 14.05. „In den Garten Europas“
07.30 Frühstück 

km

Frühstück, S Wir fahren mit dem Bus nach Mikolov (ehem. Nikolsburg). Dort tummeln sich 6.500 Einwohner. Der Ort ist unter Denkmalschutz gestellt und kunstgeschichtlich interessant. Hier wurde der „Vorfriede von Nikolsburg“ zwischen Preußen und Österreichern 1866 geschlossen. Wir sind nun dran das Werk zu vollenden. Von hier in den „Garten Europas“ einem Biosphärenreservat der UNESCO. Vor uns liegen ca. 20 km mit unterschiedlichsten geologisichen Formationen, Flora und Fauna (Sockis gehören in die Kategorie „Fauna trinkfest“). Wir laufen dort ein bisschen kreuz und quer umd die Landschaft zu genießen. Unser Endpunkt ist Pavlov, wo ein kleines Weinfest auf uns wartet. Danach werden wir mit dem Bus wieder nach Lednice gekarrt (Ein Busreinigungskommando soll sich schon mal bilden.


Gesamte Wegstrecke                                                             

20

Donnterstag 15.05. „Zwischen Thaya und March“ 
07.30 Frühstück 

km

Frühstück, S 

Mit dem Bus nach Breclav (Lundenburg), das wir kurz durchlaufen. Wir stoßen nun in ein Naturschutzgebiet zwischen den beiden Flüssen March und Thaya, das ähnlich sein soll wie die Donauauen. Dabei kommen wir auch an dem kleinen Jagdschloß Pohansky vorbei. Dann nur noch Natur pur. Haltet Eure Ferngläser bereit. Unsere Laufstrecke geht bis Hohenau – einem Eldorado für Vogelkundler. Hier wurde auch Oskar Sima geboren. Ebenso gibt es dort eine Beringstation, so dass wir uns auch Nasenringe einziehen lassen können. Gilt nicht als Ehering ! Bitte beachten.  Von Hohenau müssen wir noch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Zistersdorf, unserem Nachtlager.

Wenn wir Glück haben sehen wir Grünschenkel (nicht von Rolf) – Bekassinen – Rotschenkel – Störche – auch Schwarzstörche – Eisvogel – Milane – Rohrweihen – Seeadler – Graugänse – Knäkenten – Krichenten – Löffelenten – Silberreiher – Moorfrösche – Zwergtaucher – Königslibellen – Wachtelkönig – Kibitze – Biber – Orchideen – Schwertlilien – Waldreben – Sumpfschwertlilien – wandernde Schluckspechte – Kampfläuferli – Kampftrinker (seltene Rasse homo sapiens delirium) 

Gesamte Wegstrecke                                                             

20-25

Freitag 16.05. „Wir lassen’s im Weinviertler Museum langsam ausklingen“
07.30 Frühstück 

km

Anschließend schnüren wir unser Ränzchen und wandern frohgelaunt über Gaiselberg nach Niedersulz in das Museumsdorf des Weinviertels. Dort laben wir uns wieder an deftigen Speisen und guten Weinen und schauen uns mal an, wie die Leute dort vor einigen Jahrzehnten gelebt haben.
m Laufe des Nachmittags transportieren uns die öffentlichen Verkehrsmittel nach Klosterneuburg.  Hier feiern wir dann unseren Abschlussabend.

Gesamt Wanderstrecke                                                                         

13
Samstag 17.05. „Chorherrenstift in Klosterneuburg und Heimreise“ 
07.30 Frühstück 

  Wir besichtigen anschließend sofort das Chorherrenstift (bitte nicht verwechseln mit „Stift“ sind keine Lehrlinge gemeint) Diese wurde bereits 1114 gegründet, dann mehrfach umgebaut. Bemerkenswert Verduner Altar, ähnlich Melk) Danach Heimfahrt.
 
11.09 ab Klosterneuburg Kierling 11.26 an Tulln 
11.39 ab Tulln    12.45  an St. Pölten
13.13 ab St. Pölten 17.32 an 
17.50 ab Nürnberg 18.05    an Erlangen
Dann haben wir’s wieder mal geschafft  

 

Stand 8.12.2004