Wie Könige und Kaiser Nürnberg in eine Blütezeit führten

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(Geschichte der Stadt / Die Reichskleinodien vom vnp):
 
Nürnberg war in der Zeit salischer und staufischer Könige und Kaiser ein wichtiger Stützpunkt und Aufenthaltsort der umherreisenden Herrscher, die hier Hoftage und Reichsversammlungen abhielten. Dafür errichteten die Staufer die Kaiserburg und zur Verwaltung und Aufrechterhaltung der Ordnung setzten sie einen Burggrafen ein, der in der Burggrafenburg residierte.

Im Spätmittelalter galt Nürnberg als die "vornehmste und best gelegene Stadt des Reiches".
Die Annahme der Reformation 1524 führte zur Entfremdung zwischen der Stadt und den katholischen Kaisern. Nach dem   Dreißigjährigen Krieg wurde der Reichstag 1663 endgültig nach Regensburg verlegt.
(aus: "www.kaiserburg-nuernberg.de").

Heinrich III. (1017-1056) war der erste König, der in Norenberc hofierte: erstmalige Erwähnung Nbgs in der Sigena-Urkunde von 1050

Friedrich I, Barbarossa (1122-1190) war 12 mal in Nürnberg, Damals gab es lediglich eine Siedlung auf dem Burgberg.

Friedrich II.1194-1250) bescherte der Stadt einen wichtigen Entwicklungsschritt mit dem Großen Freiheitsbrief

Kaiser Karl IV. (1316-1378), herausragender böhmischer und deutscher Herrscher, legte in der Goldenen Bulle fest, dass jeder neue König seinen ersten Reichstag in Nürnberg abhalten sollte und machte Nürnberg zu einer europäischen Metropole (Männleinlaufen)

Kaiser Sigismund (1368-1437), in Nürnberg geboren, verstärkt die Bedeutung der Stadt an der Goldenen Straße (nach Prag).

Friedrich III. (1415-1403) und sein Sohn Maximilian I. (1459-1519) residierten als letzte Kaiser für längere Zeit in Burg und Stadt. (Maximilian, "der letzte Ritter", leitete den Aufstieg der Habsburger zur Weltmacht ein).

Karl V. (1500-1558) brach wegen in Nürnberg grassierender Seuchen mit der Tradition, den ersten Hoftag in Nürnberg abzuhalten. (In seinem Reich ging die Sonne nie unter)
 
 
 

  

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