Fürth, Prachtpromenade - Mainau - Kirchweih

zur Sockenqualmer-Startseite

Wandergebiet: Info, mehr Touren Route.gpx, Kurven, Planen, Download

Wanderung am 10. Oktober 2026 -  Wanderstrecke ca. 6,1 km

Teilnehmer: Achim, Günter, Karsten, ManfredKa, ManfredKe, Pit, Roland, Udo


Hornschuchpromenade/ Königswarterstraße - Kleine Mainau - Stadtpark/ Pegnitz - Michaeliskirchweih

Wieder einmal konnten wir, mit Planungsunterstützung durch unseren Fedder Aborigine Günter, einen abwechslungsreichen Stadtspaziergang durch Fürth unternehmen, bei dem Architektur und Natur schön miteinander kombiniert sind. Dank unseres Kulturbeauftragten Karsten waren alle 😉 gut vorbereitet - und das war gut so, denn die technisch Interessierten kamen vor Ort leider etwas zu kurz, da über die Ludwigsbahn an ihrer ehemaligen Fahrstrecke Garnichts zu erfahren war und das Rundfunkmuseum konnten wir nur von außen betrachten - es wird immer noch renoviert.

Der Spaziergang beginnt am Fürther Hauptbahnhof. Von dort führt der Weg direkt zur Hornschuchpromenade. Die parallel verlaufenden Hornschuch- und Königswarterstraße bilden eines der bedeutendsten Ensembles des Historismus in Deutschland. Beim Schlendern fallen die prächtigen, lückenlos erhaltenen Sandstein- und Backsteinvillen aus der Gründerzeit und dem Jugendstil ins Auge, die den Wohlstand der Stadt um 1900 widerspiegeln.
Die Prachtpromenade verdankt ihre Existenz direkt der legendären Lokomotive „Adler“. Die einstige Bahntrasse der "Ludwigsbahn" verlief nämlich genau auf dem breiten, grünen Mittelstreifen, der heute die beiden Prachtstraßen trennt, Hier dampfte der originale „Adler“ ab dem 7. Dezember 1835 mehrmals täglich auf seiner rund sechs Kilometer langen Reise zwischen Nürnberg und Fürth vorbei. (Die Ludwigseisenbahn / Wikipedia / Video)

Am Ende der Promenade führt die Route weiter in Richtung der ehemaligen Direktion von Grundig, wo das Rundfunkmuseum Fürth, voraussichtlich in 2027, einmal Einblicke in die Pionierzeit von Radio und Fernsehen bietet.

Über die Betreiber, die Nutzer und über das Erscheinungsbild des historischen Gebäudes der auf unserem Weg liegenden ehemaligen Kofferfabrik, das, lt. KI, über ein Zwischenmodell von der städtischen Kulturstiftung als soziokulturelles Zentrum zur Verfügung gestellt (untervermietet) wird, möchte ich mich hier nicht äußern (s. Bild unten).

Anschließend wechselt die Szenerie vollkommen (Gott sei Dank): Es geht hinab in die Flussauen der Pegnitz. Die Kleine Mainau – ein liebevoll gestalteter, blumenreicher Abschnitt direkt am Flusslauf – lädt zu einem kurzen, idyllischen Zwischenstopp im Grünen, bzw. am Brunnentempel ein. Mitten in der Parkanlage der Kleinen Mainau steht nämlich ein kleiner, runder Trinkbrunnentempel (errichtet 1961, 2007 erneuert). Aus dessen Wasserhähnen fließt staatlich anerkanntes Heilwasser der nahegelegenen Espan-Quellen (aus dem sogenannten unteren Horizont). (Spaziergang). Genau wie die Gustav-Adolf-Quelle ist auch dieses Wasser sehr stark mineralisiert und hat einen hohen Schwefelgehalt.
Die rostrote Färbung des kleinen Wasserlaufes, der vom Brunnentempel abfließt, kommt vom hohen Eisengehalt des Quellwassers, das beim Kontakt mit dem Sauerstoff in der Luft oxidiert („rostet“).
Der Bach ist übrigens ein Stück des historischen Wetzendorfer Landgrabens und mündet in die Pegnitz.

Unser Weg führt uns nun zurück durch die schöne Anlage und folgt dann der Pegnitz in den Fürther Stadtpark, beziehungsweise rechts des Flusses entlang der weitläufigen Wiesen.
Die grüne Lunge der Stadt leitet uns direkt hinein in das Herz des Fürther Festtrubels: die berühmte Michaeliskirchweih (Kärwa), bekannt als eine der größten und ältesten Straßenkirchweihen Deutschlands, die sich durch die gesamte Innenstadt zieht.

Heute gehen wir ohne langen Marsch zwischen den Buden direkt in das Traditionsgasthaus „Zum Tannenbaum“ in der Helmstraße. In dem urigen, denkmalgeschützten Fachwerkhaus genießen wir, bei klassischen Spezialitäten und guter Unterhaltung durch die Bedienung, das heute von Karsten spendierte Zirndorfer Bier.

Der Rückweg führt durch die Fußgängerzone (Schwabacher Straße), wieder vorbei an historischen Fassaden. Natürlich krönen wir den Ausflug mit einem leckeren Eis, heute nur aus der Hand, bevor die Erlanger die kurze Wanderung am Hauptbahnhof beenden, während Günter sich noch (mindestens) einen Baggers gönnt!

 

 Bilder:  (Vollbild: "Klick" auf das Bild mit linker Maustaste - runterladen/ speichern mit rechter Maustaste)

nach oben


Königswarterstraße

Hornschuchpromenade

 

 

  Kofferfabrik - ein typisches? soziokulturelles Zentrum

  Rundfunkmuseum

  Pegnitz

 

  Wasser aus den Espan-Quellen

 

 

 

 
  
  

 

 

 

 

nach oben  

 

 

Das Wanderwetter in und um Erlangen / Mittelfranken  ...

 

  Für Erlangen und Umgebung gibt es den "Wetterochs", auf den man sich,
  für seinen kürzeren Vorhersagezeitraum, immer gut verlassen konnte.

 WetterOnline (Bild links) bietet auch mehr Info zum aktuellen Wetter,
 ein Wetterradar, sowie 4-/ 8-/ 16-Tage-Trends und mehr.

   
  Hier eine detaillierte 3-4 Tage Vorhersage des DWD
  fürs Knoblauchsland (ist voreingestellt) und weiteren Auswahlmöglichkeiten

 

  Bei "wetter.net" kann man auch andere Orte wählen und
  eine 7-Tage-Übersicht oder den Wettertrend für 14 Tage im voraus abrufen

   

 Wer das passende Wetter noch nicht gefunden hat, der kann es
  auch hier suchen
😊 - mit 10-Tage-/ Monats-/ Jahres-Vorhersage

 

    
   

Die Darstellung der Wanderstrecken erfolgt mit einem Skript von www.j-berkemeier.de: dem  GPX Viewer    (Anzeige-Beispiele)