Nürnberg Buchenbühl - Neunhof - Boxdorf

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Wanderung am 10. Juni 2026 -  Wanderstrecke ca. 8,5 flache Kilometer

Teilnehmer: Achim, Henry, Karsten, Pit, Rainer, Roland, Udo

© wikimedia

Gesucht haben wir die Sibirische Schwertlilie , gefunden haben wir Rosen und andere schöne Blümchen,
Gedenksteine/
Flur- und Naturdenkmale im Sebalder Reichswald und Zwerge im Neunhofer Schloss 

Zum Debüt unseres Sportfreundes und Freitags-Vorturners Rainer als Mitwanderer haben wir eine Strecke in unserer schönen fränkischen Heimat gewählt: Angenehm zu gehende, ebene Wege im Steckerleswald mit einigen kleinen Höhepunkten: Predigtstein, Frauenkreuz (66), Rönigstein (67), Ludwigseiche (68), Damwildgehege und die Zwerge im Schloss Neunhof. Karsten hat uns an seinem Wissen teilhaben lassen und uns nicht nur vom Kreuz mit den Frauen erzählt.

Die Anfahrt erfolgt mit dem ÖPNV, wir starten in Buchenbühl, an der Bushaltestelle "Nürnberg, Nuschelbergweg".
Zu schade, dass die Gräfenbergbahn weder in Buchenbühl, noch in Ziegelstein hält - warum eigentlich nicht? - und dass sie nicht auf der bis Fürth? vorhandenen Trasse weiterfährt bis zu den Anschlüssen an der Stadtgrenze, oder gleich bis Fü-Hbf !

Von der Bushaltestelle gehen wir ein paar Meter durch den Märzenweg und tauchen bei der Karl-Schaller-Freizeitanlage ein in den Lorenzer Reichswwald. Am Kothbrunnengraben entlang laufen wir dann bis zum "Predigtstein".
Wir lernen, dass der Stein nichts zu tun hat mit den "historisch bedeutsamen und schönsten Flur- und Naturdenkmalen" im Reichswald, sondern dass die 3 Sandsteinblöcke und das Holzkreuz errichtet und bekannt wurden als Treffpunkt für lokale Schöpfungsgebete für Natur- und Klimaschutz, durch (Bürger-) Initiativen wie "neff" und Co. - auch in Verbindung mit umstrittenen Verkehrsprojekten wie der seinerzeit verhinderten Flughafenanbindung zur A3. Wobei man sich auch hier, wie fast immer bei solchen Protestaktionen, fragen muss, ob gut gewollt auch gut gemacht ist, ob durch die Verhinderung tatsächlich die bessere Lösung erreicht wurde. Denn die Frage, ob der Umwelt, dem Klima oder den Menschen die fehlenden Bäume wegen einer 1,3 km langen neuen Straße mehr schaden würden als die Abgase und der Abrieb durch hunderttausende Umweg-Kilometer über viele Jahre, bleibt – wie auch die der Erhörung der Gebete – unbeantwortet..

Wir sind zum Predigtstein schon nach rechts abgebogen und gehen jetzt weiter nach Norden. Wir überqueren die A3, laufen auf dem Heroldsberger Weg bis zum Frauenkreuz und dort nach links. Nach ca. 400 Metern, ~ 100 m vom Rönigstein entfernt, beginnt die Suche nach den Sibirischen Schwertlilien - leider vergeblich. Auch im Feuchtgebiet nahe der Gründlach ... nichts 😠. Offensichtlich sind wir wieder einmal zu spät dran, denn die vielen Stängel und Blütenstiele zeugen von einem umfangreichen Bestand (soweit wir als Laien diese Überreste als Lilien identifizieren können).
Etwas enttäuscht ziehen wir weiter, über die Gründlach, auf dem Meilweg. Am Abzweig des Wolfsfelder Weges bestaunen wir die Ludwigseiche, die zu Ehren des letzten bayer. Königs, Ludwig III. benannt wurde. Dort versuchen Henry und Roland sich zu umarmen (s. Bild unten) - vergeblich, obwohl es doch mit der Eiche so gut geklappt hat.
Am ersten Abzweig nach links biegen wir in die Auschneise um gleich darauf den ersten nach rechts zu nehmen. Diesem breiten Waldweg folgen wir nun bis zum Damwildgehege (Lage).
Nach einer kurzen Pause dort, geht es, auf dem Radweg neben der "ERH6", wieder über die "A3" und auf der "N3" nach Neunhof. (Zu Karstens Bedauern 😢 streichen wir den kleinen Umweg zum Steinkreuz (72) - denn der Magen knurrt).

Dafür gönnen wir uns einen Rundgang zu den 4 Zwergen im schönen Garten des Neunhofer Schlosses (vor Ort kann man einen Audio-Guide mit QR-code scannen). Lange dauert unser Rundgang in der wirklich schönen und gepflegten Anlage aber nicht, denn der nahe Gasthof sendet starke Signale.
Nicht auf dem Bratwurstweg, sondern auf dem kürzesten marschieren wir zum "Grünen Baum", wo wir, wie immer, sehr zufrieden sind. 

Und dann die Überraschung: Gefühlt zum ersten Mal seit 45 Jahren heißt die Antwort auf die Frage "Bus oder laufen" nicht "Bus" 😊; Also machen wir uns auf den ca. 2 km langen Weg - durchs Knoblauchsland mit den vielen unbekannten Pflanzen (Manni, du fehlst uns) und Pflänzchen (der Kalender fehlt uns auch) - nach Boxdorf zur Bushaltestelle, wo es nach kurzer Wartezeit zurück geht zu Mutti.

 

 Bilder (Vollbild: "Klick" auf das Bild mit linker Maustaste - runterladen/ speichern mit rechter Maustaste)

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  Schon kurz nach der Bushaltestelle sind wir im Reichswald - neben dem Kothbrunnengraben

  Am sog. Predigtstein

 
  

 

 

Linkes Bild: Ganz abstreiten kann man es ja nicht. Aber was ist die Lösung? Denn ganz abstellen kann man den Verkehr auch nicht.
Also sollte man nach der besseren, bzw. nach der weniger schlechten Lösung suchen. Nur Verhindern ist es eher nicht.

   

  

  Rönigstein - benannt nach dem Forstgebiet in dem er steht

 

  die Gründlach
   Oben umarmen sie noch (zu viert) den Baum - unten umarmen sie sich gleich zu zweit  

  

 

    

 (Dam-) Hirsche (die beiden vorn im Bild)

 

 

 

 

 

  (in Neunhof beim Grünen Baum)

ob dafür die 100"" für die BW herhalten mussten??? (in Boxdorf, hinterm Staedtler Richtung Neunhof)

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