Lichtenegg - am Orchideenweg im Zauberwald

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Wanderung am 03. Juni 2026 -  Wanderstrecke ca. 5,5 km

Teilnehmer: Achim, Henry, Karsten, ManfredKe, Roland, Udo, Wolfgang

Frauenschuh, Glockenblumen, Ferkelkraut, auch Kuckucksblume, Fliegenragwurz und Nestwurz, aber auch viele andere Blumen, wie Küchenschellen, Akelei, Salomonsiegel, Wiesensalbei usw., - nur keine Tulpen, ...

... aber wir sind ja auch nicht in Amsterdam, sondern am Orchideenweg zwischen Wurmrausch und Lichtenegg.
Dort kann man all diese Schönheiten bewundern - natürlich nicht zur gleichen Jahreszeit. Ein Grund, immer mal wieder einen der schönen Wanderwege zu gehen, denn der fast schon exotisch anmutende Zauberwald bietet nicht nur rund 20 Orchideenarten und viele andere Blumen, sondern auch eine abwechslungsreiche Landschaft mit manchmal mini-alpinen An- und Abstiegen und mystischen Felsformationen und endet, wenn man es möchte, in einer mittelalterlichen Burgruine, von der man eine herrliche Aussicht in die Umgebung hat.

Schade, das das Gasthaus "Alter Schloss-Wirt" (lt. Google.Maps dauerhaft) geschlossen ist. Auf der Homepage wird von "Selbstbedienung" gesprochen - de facto gibt es einen Automaten-Service in einer etwas verwahrlost wirkenden Umgebung. Um so besser haben wir in Fürnried gespeist, im sehr empfehlenswerten Landgasthof "Goldener Stern".

Wir starten heute am Wanderparkplatz Ammerried“, am Wald Richtung Tannlohe/ Lichtenegg, denn wieder einmal sind wir mit unseren Karossen (Gruß an Gerhard) unterwegs; Wir orientieren uns am Weg Nr.: 34 nach Lichtenegg.

Ein Stück geht es an der Straße entlang, in die "falsche Richtung", nämlich Richtung Wurmrausch, weg von Lichtenegg. Wir gehen vorbei an einem alten Bauernhof mit neuem oder schön renoviertem Bauernhau und mit Biogas-Anlage, bis wir nach wenigen Metern nach rechts in den Wald abbiegen. Gleich am Anfang des Waldes sehen wir die ersten, vereinzelt stehenden Orchideen. Dann müssen wir aber erst mal, nach einem Bogen in die "richtige Richtung", einen ordentlichen Anstieg bewältigen, bevor wir ungeduldig links und rechts nach dem Objekt unserer Begierde, dem Frauenschuh, Ausschau halten.
Apropos Anstieg: Auf der ganzen Strecke geht es immer wieder, meistens kurz, aber ziemlich steil, hoch und runter; oft auf rutschigen Blättern und Wurzeln. Wanderstöcke sind sehr zu empfehlen!  

Apropos Orchideen: Im Internet findet man ja eine ganze Reihe von Wanderempfehlungen, auch mit "WegPunkten", an denen man Frauenschuh und andere Blümchen finden soll. Ich habe diese (und "unsere") Punkte in unserer Route nicht dargestellt. Denn man findet, je nachdem ob man früher oder später unterwegs ist, auch an vielen anderen Stellen unterschiedlichste Blumen und Blütenstände. Man muss einfach die Augen offen halten!

So viele Orchideen wie erhofft haben wir leider nicht gesehen - obwohl der "Zauberwald" doch für seinen "einmaligen Bestand" gerühmt wird. Allerdings waren wir wohl auch etwas spät dran. Im Blütezeitkalender wurden offensichtlich die Auswirkungen des Klimawandels noch nicht berücksichtigt? (In 2008, 2009 und 2010 war die "Ausbeute" besser).

Allerdings hat der Zauberwald seinen Namen wohl nicht nur wegen seiner vielen Blumen bekommen. Genauso spannend und, vor allem für die Enkelchen, abenteuerlich, sind die vielen Felsformationen, die steilen Abbrüche und immer wieder ein verzauberter (oder nur verwachsener?) Baum am Wegesrand und natürlich die Burgruine Lichtenegg.

Fast die gesamte Strecke verläuft auf schönen Wald-Wanderwegen.
Bei "Download" kann auch unsere geplante Route mit WP runtergeladen werden.
Der Bogen in der hier gezeigten (Ist-) Route zwischen Kilometer 4,2 und 4,6 ist ein Verhauer
☹. Man bleibt besser auf "34" bzw. "Rotpunkt", dann bekommt man vielleicht sogar noch mehr Blümchen zu sehen.

 

 Bilder (Vollbild: "Klick" auf das Bild mit linker Maustaste - runterladen/ speichern mit rechter Maustaste)

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