Herzogenaurach - Obermembach - Beutelsdorf

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Wanderung am 10. Januar 2024 -  Wanderstrecke ca. 8 km

Dabei waren: AchimG, Henry, Karsten, ManfredKe, Pit, Roland

Von Herzo-Innenstadt übers Flugfeld zum "Waldkrankenhaus" Obermembach

Es sollte wieder einmal nach Obermembach zum „Gumbrecht“ gehen, dieses Mal aber von Herzogenaurach aus. Da nun das Lokal seit wenigen Jahren von einem Kosovaren und einem Rumänen betrieben wird, war es spannend, ob sich vom fränkischen Angebot geschmacklich etwas verändert hätte.

Dank Udo’s VGN-Planung haben es Roland und Karsten mit zweimaligen Umsteigen bis Herzogenaurach geschafft. Die Andern sind ja da mehr erfahren, außer Achim, der von Henry geführt wurde. So kamen wir schnell am Startpunkt an und liefen links der Hauptstraße zunächst durch den Schlossinnenhof mit dem neuen Rathaus. Dort entstand das erste Foto der Truppe vor dem Schusterbrunnen (ob das wohl der alte Dassler war?) mit den spielenden und tauziehenden Kindern dahinter. Der Schusterbrunnen des Künstlers Theo Steinbrenner stand während der Bauzeit des neuen Rathauses am Kirchenplatz. Nun ist er zurück im Innenhof des Schlosses und wird ab Frühjahr auch wieder sprudeln. Bei den tauziehenden Kindern fiel mir wieder einmal ein, wie unsinnig der Spruch „Alle an einem Tau ziehen“ ist. Nach einem kurzen Abstecher zur Hauptstraße, wechselten wir in das ruhigere Wohngebiet und liefen der parallel zur Hauptstraße verlaufenden Straße zur Kreuzung mit dem Hans-Ort-Ring. So kamen wir zum Flugplatz, an dem reger Flugbetrieb herrschte, vermutlich wurden Schulungsflüge durchgeführt, da einige Maschinen durchstarteten. Das Ende des Flugfeldes wäre der kürzeste Weg in den Wald gewesen, aber der war verboten und auch zu gefährlich wegen der startenden Maschinen. Zunächst ging es bei Sonnenschein und eisiger Temperatur am Waldrand entlang bis wir schließlich mitten drin waren. Die Wege waren gefroren, ebenso die Pfützen. Der abwechslungsreiche Waldweg führte uns nach 1,3 km zum westlichen Ortsende von Obermembach, in dem uns die "St. Valentin" Kapelle anzog. Da die Kapelle verschlossen war, mussten sich die Kunstbeflissenen mit dem Sandsteinrelief an der Eingangsseite begnügen, das von einer kleinen, aus jeweils eineinhalb Pilastern und einem gesprengten Segmentbogen bestehenden Aedikula umfaßt wurde. Im unteren Teil waren die Hlg. Antonius von Padua und Franz von Assisi, im Tympanonteil war die Mutter Gottes dargestellt. Diese 1725 eingeweihte Kapelle wurde durch eine „fromme Stiftung“ der Margarete Gumbmann errichtet. (mehr Text s. hier)

Bis auf Karsten - er musste draußen noch ein paar schöne Fotos schießen - gingen alle sofort ins nahegelegene Gastasthaus „Gumbrecht“, auch „Waldkrankenhaus“ genannt.
Nach uns füllten sich die zwei Gasträume, aber die nette Bedienung hatte die Lage im Griff und es gab keine langen Wartezeiten. Die Bratwürste und die Currywürste samt Pommes frites waren ausgezeichnet, aber Henry und Roland waren mit ihrem Nackensteak  gar nicht zufrieden. Das Bier hat allen geschmeckt. Wie schön, dass auch die neuen Betreiber die „Gumbrechtsche Küche“ 1:1 weiter Achim der Scheinheiligeaufrechterhalten.

Wir verharrten dort nicht unnötig lange und wandten uns dem Rückweg zu, der uns an den „Gumbrechtschen“ Weihern vorbei durch den Wald nach Beutelsdorf führte. Immer noch schien die Sonne und die niedrige Temperatur machte uns nichts aus. Da, wo der Wald endete und die Beutelsdorfer Weiher begannen, stand ein schönes Holzkreuz mit dem Gekreuzigten auf einem Baumstumpf. Selbiger trug eine Holztafel mit folgendem Text:
„Ein Kreuz am Waldrand steht, bleib‘ steh‘n du Wanderer im Gebet und danke Gott, als guter Christ, dass du hier auf Erden bist“. Achim war dermaßen beeindruckt von dem Text, dass er sich genötigt fühlt,  sich in einer Art Demutshaltung neben dem Kreuz von Pit ablichten zu lassen, der Achim daraufhin eine gewisse Art von Scheinheiligkeit unterstellte.

Nachdem wir die Beutelsdorfer Weiherkette „durchbrochen„ hatten, liefen wir auf der Asphaltstraße in den Ort zur Bushaltestelle, wo wir über eine halbe Stunde auf den Bus warten mussten.
Die Heimfahrt mit zweimal umsteigen war ein Erlebnis. So lernten wir die Außenbezirke von Niederndorf kennen und hatten auch genügend Zeit uns alle Haltestellen des Busbahnhofes in Herzogenaurach anzuschauen. Roland und Karsten bekamen noch von einem Mitreisenden, der auch am Erlanger Hafen ausgestiegen war, den überaus wertvollen Tipp die Bushaltestelle auf der Westseite der Straße „Am Europakanal“ zu nutzen.

Eine rundum gelungene Wanderung mit detaillierten Anweisungen der Busbenutzung: Udo sei Dank!
... sagt dieses mal Karsten.

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Liebe Verantwortliche der EStW:
Manchmal kostet es viel Überwindung, den ÖPNV zu nutzen. In die Ortschaften westlich von Erlangen hat man schon mal nicht gerade eine große Auswahl an Verbindungen und speziell den Frauenaurachern fällt es recht schwer, vom Auto auf den Bus umzusteigen. Wählt der Wander-Organisator z.B. als Startzeit 10:39 in Herzogenaurach, dann fahren die Buckenhofer um 9:54 los und die Frauenauracher um 9:46 - obwohl sie fast in Laufnähe wohnen. Und dieses Ärgernis gibt es auch bei allen Fahrten zur S-Bahn - obwohl Frauenaurach ein Stadtteil Erlangens ist! Dabei gäbe es eine ganz einfache Lösung: lasst den 201 durch Frauenaurach fahren und z.B. nur bei Bedarf halten. Das kostet nur wenige Minuten und kaum Sprit (oder Strom).

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Bei "Download" liegt eine gpx als Rundkurs ab Flugplatz.
Zu erreichen mit PKW oder mit ÖPNV - ab Möhrendorfer Str. allerdings mit 3-maligem Umsteigen 😳

 

 Bilder (vergrößern: "Klick" auf das Bild mit linker Maustaste - runterladen/ speichern dann mit rechter Maustaste)

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    hoffentlich hats geholfen !
 
 

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 Das Wanderwetter in und um Erlangen

 

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