Nürnberg, Runde Südfriedhof - Steinbrüchlein

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Wanderung am 16. August 2023 -  Wanderstrecke ca. 8,3 km

Dabei waren: AchimG, Henry, ManfredKa, Pit, Udo

Alter Kanal und Steinbrüchlein

Immer wieder schön: der Ludwig-Donau-Main-Kanal im Süden Nürnbergs. Dieses mal sollte es ein Stück ganz nah bei Nürnberg sein, und zwar gleich der Anfang des Alten Kanals am Ende des zugeschütteten Abschnitts in der Gartenstadt/ Finkenbrunn. Als kleines Abenteuer war die Anfahrt mit DB und Straßenbahn mit umsteigen geplant - und es hat geklappt: ein Oberleitungsschaden und die folgende Verspätung zwang uns zu improvisieren, was Dank Udos Ortskenntnissen hervorragend geklappt hat. Ziel-(zeit-) genau sind wir am Steinbrüchlein eingelaufen und die Straßenbahn war für einige tatsächlich eine neue Erfahrung!

Gestartet sind wir am Südfriedhof, Haupteingang. Gleich gegenüber der Haltestelle führt ein schmaler Weg durch die Vorgärten der Siedlungshäuser zum Kanal, fast immer in grüner Umgebung. Direkt an der Steinernen Brücke (oder "Historische Brücke am alten Kanal") begann unsere Wanderung.   
Linkerhand die Häuser von Falkenhain (ein beneidenswerter Wohnfleck), rechts der Kanal, geht es weiter zur Alten Schleuse. E
in schöner Ort zum Wandern, aber auch um innezuhalten, um beim Beobachten der Spiegelungen und der Fischchen im Wasser, zu entspannen.
Wer sich über geschichtliche Hintergründe informieren will, der findet immer wieder eine Infotafel.

Wir überqueren die A73 - der Kanal ist hier ein Stück unterbrochen - und kehren am “Weissen Häusla“ wieder an den Kanal zurück. Das Weisse Häusla, mit seiner kleinen Terrasse, ist übrigens eine schöne Stelle, um eine Rast einzulegen, einen Imbiss oder ein Getränk zu sich zu nehmen.
Wir gehen weiter bis zur Schleuse 70 und verabschieden uns dort vom Kanal Richtung Osten in den Lorenzer Reichswald  zum Knauersberg - unsere einzige erwähnenswerte Steigung heute: 20 m Höhenunterschied. Kurz hinter dem Berg geht es nach links und nach kurzer Zeit vernehmen wir schon das freudige Geschrei spielender Kinder. Und nach dem schönen, großen Waldspielplatz passiert uns der heute einzige Verhauer! Anstatt auf einem abenteuerlichen Felsenpfad sind wir auf der Teerstraße gelandet. Und nachdem unser heutiges Ziel, die Gaststätte "Steinbrüchlein" bereits in Sichtweite war, ließ sich keiner bewegen, den kleinen Umweg zurück in kauf zu nehmen L

Doch auch auf unserem Weg erfährt man an Schautafeln etwas über die Geschichte des Ortes und die Entstehung von Sandstein, der Steingewinnung und dem Transport des Burgsandsteins.
Das
„Staabrüchla“, früher auch Unterlangenlohe genannt, wurde 1640 mit einer Siedlung für die Arbeiter im Reichswald erbaut. An schönen Sommertagen ist der Biergarten richtig voll, was bei der Lage und dem Angebot an Speisen, kein Wunder ist.

Wohlgenährt - Manni hatte ein bisschen Pech mit seiner Nr. 89, denn auf Udos Nr. 88, die erst nach der Nr. 89 aufgerufen wurde, lagen 2 Schnitzel 😉 - machten wir uns wieder auf den Weg.

Bei der Hochspannungsleitung haben wir einen anderen als den geplanten Weg genommen; Manni wollte an einem im Sandband unter der Leitung gelegenen Dolmen einen Käsch finden. Die Suche war allerdings erfolglos - nicht sein Glückstag heute!
Auch bei den ersten Häusern wichen wir vom geplanten Weg ab. Der neue führte uns ein ganzes Stück an Spielplätzen entlang, durch eine kleine Parkanlage und bis zur Germersheimer Str. meist durch schmale Wege zwischen Vorgärten - schön zu gehen.
An der Germersheimer dann allerdings eine kleine Enttäuschung für alle: das Cafe, in dem wir uns ein schmackhaftes Eis erhofft hatten, hatte seit 30 Minuten Mittagspause - sehr schade!
So ging es direkt zur Endhaltestelle, an der die Tram gerade abfuhr - und die nächste ankam. Beim 10-Minutentakt kein Problem. Dass allerdings der Zugführer des RE nach Erlangen entscheiden darf, dass er nicht abfährt weil Fahrräder im Zug sind, dass geht nicht! Denn offensichtlich war ja der Platz für die Räder vorhanden und er bringt trotzdem den eigenen und Folgefahrpläne durcheinander. Warum nicht abfahren und einen Kontrolleur zu den Sündern schicken, der dann die Personalien aufnimmt?

Fazit: DB = (zu) viele technische und jetzt auch noch hausgemachte Probleme;
        Straßen-/ U-Bahn- ev.- Bus-Erfahrungssammlung, Alter Kanal und Lorenzer Reichswald: gerne wieder! 

 

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