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Das Smartphone des Sockenqualmers

 

     

Lange habe ich mich gegen das Wischkästla gewehrt. Ich war der Meinung, wer telefonieren will, soll ein Handy nehmen und wer fotografieren will, ist am besten mit einem Fotoapparat bedient. Und Internet auf einem kleinen Bildschirm mit langsamen, unzuverlässigen Verbindungen, war für mich nicht vorstellbar.

Dann habe ich mir doch eins zugelegt - und schon nach wenigen Wochen ging es nicht mehr ohne!

Die Nutzung von Telefon, SMS und MMS, Kontakte-Organisation auf mehreren Händis und Telefonen zu Hause, Bluetooth im Auto usw. ist praktisch und einfach; WhatsApp bietet sogar ein kostenloses Telefon und eine einfache  Möglichkeit Nachrichten Bilder zu übermitteln (es wird jetzt schon 17 x häufiger genutzt als SMS); die Bildqualität der eingebauten Kamera ist (allerdings nur am Tage) besser als bei meinem 500,- Euro Stück, und man hat Kamera und Bilder auf einem ausreichend großen Bildschirm immer zur Hand - niemand kann der Vorführung der letzten Urlaubsbilder entgehen!
Auch die Netzabdeckung für schnelles Internet ist gut und wird ständig besser, und für das, was man im Internet braucht, gibt es hervorragende kostenlose Progrämmchen (Apps), die auch unterwegs alles was man braucht (selbst das was man nicht braucht) auf den Bildschirm zaubern.

Die Enkel wissen bei längeren Autofahrten wo sie nette Spielchen finden und Bambi, die 3 kleinen Schweinchen oder andere Filmchen von YouTube (die man auch vor der Fahrt runterladen und speichern kann) helfen Langeweile zu vertreiben.
Als ich dann bei einer Fahrt von Jemmeritz nach Erlangen meine Frau ans Steuer ließ und selbst dabei den Krimi Club gegen Greuther-Fürth mit SkyGo ansehen konnte, war klar - das Smartphone ist nicht mehr wegzudenken! (Ob die Doppelbelastung "Frau am Steuer" und "Glubb-Spiel" nervlich auszuhalten ist, muss allerdings jeder für sich selbst entscheiden J

Will man aber wirklich Freude an seinem Gerät haben, sollte man nicht geizen; Qualität kostet auch hier etwas mehr.
Allerdings kann man über Sonderangebote und Auslaufmodelle sogar sehr gute Geräte bekommen (manchmal sind diese sogar besser als die neuen) und auch beim Vertrag kann man sparen, wenn man Angebote nutzt.

Meine Empfehlung ist das Samsung Galaxy S5. Das bietet nach meiner Meinung alles was man/ Frau braucht. Es ist deutlich günstiger als die Nachfolgemodelle und es soll, nach Testberichten im Internet, sogar technisch besser sein als die Nachfolgemodelle, da Samsung einige teure Finessen, mit denen sie beim S5 gegenüber dem i-Phone trumpfen wollten, danach wieder weggelassen hat.

Als Mobilfunk-Vertrag empfehle ich einen Anbieter, der Flatrates für Festnetz, für alle Handy-Netze und für Internet anbietet - letzteres normalerweise mit einer geringeren Geschwindigkeit, nachdem die gebuchte Datenmenge verbraucht wurde.
Auch für Telefonie und SMS sind "genügend" Freiminuten anstelle einer richtigen Flat nach meiner Meinung ausreichend.

Ich surfe viel im Internet und habe in den letzten Monaten viel telefoniert. Trotzdem komme ich mit folgendem Vertrag gut zurecht:
- Internet: 1 GB/Monat mit 7,2 MBit/sek (1 GB könnte allerdings für ein ganzes Fußballspiel werden)
- Telefonie/ SMS: 300 Frei-Minuten in alle deutschen Netze.

Dafür bezahle ich (ab 2016 für 2 Jahre / auf Sonderangebote achten/ warten) 7,99,-/Monat bei 1 und 1 (diesen Anbieter empfehle ich nicht nur, weil er Sockenqualmer-Vertriebspartner ist, sondern weil ich nach Versuchen mit fast allen namhaften Anbietern (auch bei DSL) die besten Erfahrungen gemacht habe. Die Sockis freuen sich wenn Sie über diesen Link  - ohne Mehrkosten - bestellen).

Da es die günstigen Angebote nicht regelmäßig gibt, könnte man zwischenzeitlich eine prepaid-Karte nutzen.

Wenn man seine Tel-Nummer mitnehmen möchte, bekommt man sogar eine Gutschrift!

Durchschnittlicher Verbrauch:
- Datenvolumen: 66% der Nutzer brauchen <250 MB, Vielsurfer ~400
- Telefon: Normalnutzer 50-100 Einheiten, Vielnutzer <300
   SMS: 
  Normalnutzer  80 Einheiten, Vielnutzer <100 (SMS wird man kaum noch nutzen, wenn man WhatsApp kennt)

Wenn man unterwegs eine größere Datenmenge benötigt (z.B. wenn man Filme/ YouTube/ SkyGo sehen möchte und kein WLAN zur Verfügung hat), dann kann man jederzeit für diesen Zweck/ Zeitraum eine entsprechende Datenmenge (Highspeed-Paket) dazu buchen.

D- oder LTE/ E-Netz ist eigentlich egal / hängt vom Wohn- /Nutzungsort ab. Info dazu hier / Info zu 1und1 (Vodafone und O2) hier.
Netzabdeckungskarten: 1und1 (D-Netz=Vodafone D2, LTE/ E-Netz=O2) und Telekom.

Die Benutzung und die Angaben in diesen Karten sind leider alles andere als nutzerfreundlich. Ich halte mich nicht gerade für doof  und trotzdem ... - und wenn ich dann noch die Ergebnisse mit verschiedenen Netz-Sim-Karten in der Praxis vergleiche ... - kannsde vajessen! Wenn man also nicht gerade in einem Ballungsgebiet wohnt und das I-Net über das Händi nutzen will, kommt man nicht drum herum, die Empfangsstärke der Netze zu testen; entweder mit Geräten von Freunden am eigenen Nutzungsort (Speedtest für Smartphones), oder mit pre-paid Karten der verschiedenen Anbieter, die man dann auch im mobilen Einsatz - zu Hause und unterwegs - testen kann.

    

Programme / Apps die man haben sollte (über >Menü >"Play Store" zu installieren):
(Zuerst muss man ein Google-Konto einrichten; dazu muss man eine E-mail-Adresse anlegen, die man aber nicht nutzen muss).
- ein Virenschutzprogramm von z.B. Avast, Avira (ich habe nur den Virenschutz, nichts was sonst noch angeboten wird)
- "Clean Master" (ich nutze (ab und zu) nur "Mülldaten"-bereinigung und "Beschleunigung")
- "WhatsApp": zum Versenden/ Empfangen von Nachrichten, Bildern, etc. und kostenlosen telefonieren mit anderen WhatsApp-Nutzern
- EMail-App von dem Anbieter, bei dem man seine Haupt-EMail-Adresse hat.
   Diese App habe ich so konfiguriert (IMAP, nicht POP), dass Emails nur abgerufen (nicht gelöscht) werden. Somit kann ich mich
   unterwegs informieren, auch antworten. Die eigentliche EMail-Bearbeitung erfolgt aber am PC zu Hause.
- "QuickPic" anstelle "Galerie": sortiert nach Dateinamen (Galerie nach Aufnahmedatum); man kann "liegende" Bilder mit 2 Fingern
    drehen (muss also nicht den Kopf drehen; ist besonders praktisch, wenn man seine Bilder (per Kabel) am Fernseher zeigt).
- "Hancom Office Viewer"
- "VLC" Video-Player, -"Musik" einfacher Player,
- "WetterOnline" als "widget" (4x2) mit Wetter aktuell, heute, morgen, übermorgen (hier kann man die "Uhr" einbinden),
  "Mehr Wetter" als App, für das Wetter vor der Haustür und eine längere Vorhersage
- "Öffi": Öffentlicher Nahverkehr seines Wohn-/ Aufenthaltsgebietes. (oder/ zusätzlich zum "eigenen" ÖPN: z.B. "VGN")
- "DB Navigator":Fahrplan der DB und des Nahverkehrs
- "Navigator" und "Staumobil"
- "SchönerFernsehen" und/ oder "Zattoo TV" zum Fernsehen, -"SkyGo" für Sportfreunde/ Clubfans
- "Uhr" als Wecker, -"Stoppuhr und Timer", -"Taschenlampe",
- "Kompass", -"Genaue Höhenmessung", -"Schall Messung", -"Smart Distance" (Entfernungsmessung), -"Bubble" (Wasserwaage),
- "Rechner Plus" (einfach), -"RealCalc" (umfangreicherer Taschenrechner), -"Shazam" erkennt Musikstücke,  -"Barcode Scanner",
- "Skype"

Tipps und Tricks

Lange habe ich nach der optimalen Möglichkeit gesucht, Bilder auf dem Fernsehapparat zu präsentieren.

Mit dem Notebook geht es zwar einigermaßen - aber beileibe nicht zufriedenstellend:
VGA erlaubt nur die Auflösung des Notebook und wenn die kleiner ist, dann werden die Bilder mit 1920x1080 Pixel trotz Full-HD Fernseher umgerechnet und entsprechend schlecht ist die Darstellung). Außerdem ist die Darstellung an Fernseher und Notebook nicht identisch und selbst über den HDMI-Anschluss und "Bildschirm erweitern" gibt es eine Verzerrung/ Bild-Verschiebung auf dem Fernseher, so dass die Kontrollelemente ("Start" und "Taskleiste") nicht mehr zu finden sind (und das Notebook kann man nicht als Hauptbildschirm einstellen, da sich der "Full Screen" nur auf dem Hauptbildschirm öffnet - dann nicht auf dem Fernseher).

Also habe ich es mit dem Smartphone versucht.

1. All Share: funktioniert ohne zusätzliche Hardware, kabellos, ist einfach einzurichten, bietet aber nur die Möglichkeit, Videos, Bilder und Musik in einem vorgegebenen "Rahmen" vom Smartphone zu übernehmen. Das ist für Musik ok, aber bei Videos und Bildern kommen sich meine Full-HD-Pixel und die Bedienleisten von All-Share in die Quere: die Bilder werden in den vorgegebenen Rahmen gepresst.

2. Screen Mirrowing: Dann habe ich meine Scheckkarte gezückt und folgende Sticks gekauft:
> "AllShare Cast"-Stick (~€ 25,-): Hat ganz gut funktioniert, aber leider hat SkyGo mitgeteilt, dass es nur mit Chrom-Cast zusammenarbeitet. So hatte ich die Meldung zumindest verstanden. Also habe ich noch 10,- Euro draufgelegt für einen
> "ChromCast-Stick: Das gleiche Ergebnis!
Beide übertragen den Bildschirm des Smartphones drahtlos, auch noch kleinere Internet-Videos oder Bilddateien, aber schon bei Bildern mit 1920x1080 Pixeln dauert der Aufbau mehrere Sekunden - de facto: für eine Präsentation oder gar Filme  unakzeptabel lang!
>"Micro-B zu HDMI + USB Kabel" (im Internet etwas hochtrabend "MHL zu HDMI Adapterkabel" genannt): Das kann ein ganz einfaches dünnes Käbelchen für 7,- € (im Internet) sein: Auf der einen Seite ein Micro-B-Stecker für das Smartphone, auf der anderen Seite 1x HDMI und 1x USB (für Stromzufuhr), beide für den (bei mir Samsung-) Fernseher.
Dann habe ich mit der Fernseh-Fernbedienung die entsprechende Quelle gewählt (z.B. HDMI 2) ... und Zack - war das Smartphone auf dem Fernsehbildschirm zu sehen. Ohne irgendeine Einstellung zu verändern und und ohne Verzögerung bei größeren Bildern!

>> Die Bilder mit 1920x1080 Pixeln waren zeitgleich 1 zu 1 auf Smartphone und Fernseher mit der gleichen Auflösung zu sehen! 
SkyGo macht allerdings auch hier nicht mit (eine Übertragung vom Smarphone zum Fernseher wird von Sky verhindert). YouTube, etc. funktionieren.

  
Da kabelloses Screen Mirrowing mit den Cast Sticks nach meiner Meinung lediglich eine Spielerei ist, mache ich mir gar nicht erst die Mühe zu beschreiben, wie es funktioniert/ wie man den Smartphone-Bildschirm auf die größere Mattscheibe bekommt.
Wenn ich irgendwann mal mehr Zeit und Lust habe (und wenn es ev. auch mit größeren Datenmengen ruckellos funktioniert), werde ich das vielleicht nachholen.
  

Dann gab es noch zwei Probleme: Sortierreihenfolge und Videosequenzen zwischen den Bildern.
Alle Standardprogramme meines Smartphone bieten nur Bilder oder nur Videos an und/ oder sortieren nach Aufnahmedatum. Das mag anderen gefallen, ich finde, es ist Blödsinn, da ja der Dateiname der aufgenommenen Bilder auch chronologisch vergeben wird und ob man Bilder von anderen Quellen, z.B. die, die man über WhatsApp erhält, chronologisch in seine eigenen Bilder einreihen möchte? Eher nicht! "QuickPic" löst dieses Problem und bietet zusätzlich die Möglichkeit, "liegende" Bilder mit 2 Fingern senkrecht zu stellen oder zu zoomen (Vergrößern und Verkleinern).
Schon allein deswegen ist es mein Standardbildbetrachter auf dem Smartphone geworden.
Die App sortiert auch nach Pfaden, so wie man es vom PC her gewohnt ist und zeigt alle Dateien nach Namen sortiert an. D.h. wenn in der Präsentation zwischen den Bildern ein Video gezeigt werden soll und nach Dateinamen entsprechend einsortiert ist, wird es genau dann angeboten wenn es dran ist! 

 

 

 

    

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