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FCN-Fans klicken auf das rechte Bild (aus 2025) Der "größte Osterbrunnen der Welt" in Bieberbach und Einkehr im Gasthof Schlehenmühle Unsere heutige Wanderung beginnt in Egloffstein mit einem ordentlichen Anstieg nach Affalterthal. Als kleine Entschädigung bietet sich ein schöner Blick durch die noch nur spärlich belaubten Bäume auf Egloffstein und seine tausendjährige Burg. Auf der Höhe blühen dann in Wald und Wiesen Frühlingsblumen und in den Affalterthaler Gärten wecken spätestens jetzt die bunten Tulpen, Hyazinthen und Osterglocken, leuchtend gelbe Forsythien, Japanische Kirschen und Magnolien, Frühlingsgefühle. In Affalterthal am Kirchplatz treffen wir auf unseren ersten Osterbrunnen. Mit seinem Osterlamm (und dem Kirschenemblem) ist er ein schönes Beispiel für die Tradition des Brunnenschmückens in dieser Gegend.
Dass man Quellen in Brunnen fasst, soll aus
der frühen Besiedlungsgeschichte der fränkischen
Schweiz, aus der Zeit der Karolinger, nach der
Missionierung der Slawen durch fränkische
Bischöfe, stammen. Ganzjährig schüttende Quellen
waren selten und bekamen so eine besondere
Bedeutung. Wir verlassen Affalterthal in nordöstlicher Richtung und vermissen am Ortsausgang Henry und Roland, die nach ihrem Nickerchen in der Kirche, während wir am Osterbrunnen waren, nicht rechtzeitig aufgewacht sind. So marschieren wir, nach einem Weckruf, in zwei Gruppen hintereinander mit Blau-Punkt auf der Straße nach Bieberbach. Auch als Blaupunkt nach rechts abbiegt bleiben wir noch ca. 200 m auf der Straße und biegen dann mit Rot-Punkt nach rechts in ein Wiesental, das uns nach Bieberbach führt. Ein stilles, ruhiges Tal, das mit seinem hellen Grün und dem bunten Laub der Bäume vor dem dunklen Wald gleich an das schöne Volkslied erinnert: "dich mein stilles Tal, grüß ich tausendmal".
In Bieberbach bestaunen wir als erstes die
imposanten Felsen vor der Kirche, statten der
selbigen einen Besuch ab und vereinigen uns
danach wieder mit den verschlafenen Nachzüglern
🤣.
Gemeinsam erreichen wir dann den Osterbrunnen
und sind überrascht, doch so viele Besucher
vorzufinden, nachdem wir bis hier so gut wie
keinem Menschen begegnet sind!
Der Brunnen hat es mit
seine 11.108 (so steht es geschrieben)
handbemalten Eiern als weltgrößter schon vor
Jahren ins Guinnessbuch geschafft. Immer noch
werden schon lange vor Ostern Eier ausgeblasen
und im Familienkreis bemalt. Plastikeier sind
verpönt - und das wird hoffentlich
auch so bleiben. Wir gehen weiter auf dem Egloffsteiner Kulturweg Nr. 2, zuerst ein Stück auf der Straße, dann durch ein schmales Tal nördlich der Straße, zur Schlehenmühle. Hier freuen wir uns, dass der Wirt auch dann für Gruppen öffnet, wenn eigentlich Ruhetag ist und vor allem über die reichlichen, wirklich hervorragend mundenden Schäufele, Sauerbraten und Schnitzel.
Frisch gestärkt gehen wir nun den letzten
Abschnitt des heutigen Wandertages an: ein Stück
des Markgrafenweges Erlangen-Bayreuth. Den
verlassen wir nach rechts nach Äpfelbach, wo wir
hinter dem Ort rechtzeitig zur Bushaltestelle
kommen. Eine ähnliche Strecke (8,3 km - Runde) nach Bieberbach sind wir 2024 ab Mostviel gegangen. |
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"Trau - schau - wem":
je näher die Zukunft
der Gegenwart kommt,
Für
Erlangen und Umgebung: der "Wetterochs",
auf den man sich,
Wer das passende Wetter noch nicht gefunden hat,
kann es auch hier versuchen: mit
Monatsvorhersage
Das Wanderwetter in und um
Erlangen
desto mehr gleichen sich die Vorhersagen.
für seinen kürzeren Vorhersagezeitraum, immer gut verlassen konnte.
">> weitere Aussichten"
zeigt 6 Tage / bzw. 7-11 Tage für Erlangen
bei "wetter.net" kann man andere Orte wählen
| Die Darstellung der Wanderstrecken erfolgt mit einem Skript von www.j-berkemeier.de: dem GPX Viewer (Anzeige-Beispiele) |