Egloffstein - Affalterthal - Bieberbach - Äpfelbach

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Wanderung am 15. April 2026 -  Wanderstrecke ca. 8,4 km

Teilnehmer: Achim, Henry, Karsten, ManfredKe, Pit, Roland, Udo

FCN-Fans klicken auf das rechte Bild (aus 2025)

Der "größte Osterbrunnen der Welt" in Bieberbach und Einkehr im Gasthof Schlehenmühle

Unsere heutige Wanderung beginnt in Egloffstein mit einem ordentlichen Anstieg nach Affalterthal. Als kleine Entschädigung bietet sich ein schöner Blick durch die noch nur spärlich belaubten Bäume auf Egloffstein und seine tausendjährige Burg. Auf der Höhe blühen dann in Wald und Wiesen Frühlingsblumen und in den Affalterthaler Gärten wecken spätestens jetzt die bunten Tulpen, Hyazinthen und Osterglocken, leuchtend gelbe Forsythien, Japanische Kirschen und Magnolien, Frühlingsgefühle.

In Affalterthal am Kirchplatz treffen wir auf unseren ersten Osterbrunnen. Mit seinem Osterlamm (und dem Kirschenemblem) ist er ein schönes Beispiel für die Tradition des Brunnenschmückens in dieser Gegend.

Dass man Quellen in Brunnen fasst, soll aus der frühen Besiedlungsgeschichte der fränkischen Schweiz, aus der Zeit der Karolinger, nach der Missionierung der Slawen durch fränkische Bischöfe, stammen. Ganzjährig schüttende Quellen waren selten und bekamen so eine besondere Bedeutung.
Die Tradition Brunnen zu schmücken (zu putzen) entstand aus der Wertschätzung für das Wasser, insbesondere in wasserarmen Regionen wie der Fränkischen Schweiz. Der mit Girlanden (meist aus Tannenzweigen) und bunten Bändern geschmückte Brunnen symbolisiert die Reinheit und Bedeutung des Wassers als Lebensgrundlage, die Eier stehen als Symbol für Fruchtbarkeit und die Auferstehung, den Neubeginn. Dass Brauchtum, Brunnen mit bunt bemalten Ostereiern zu schmücken, gibt es allerdings erst seit einigen hundert Jahren.
Osterbrunnen (Video: Franken-TV / YouTube)

Wir verlassen Affalterthal in nordöstlicher Richtung und vermissen am Ortsausgang Henry und Roland, die nach ihrem Nickerchen in der Kirche, während wir am Osterbrunnen waren, nicht rechtzeitig aufgewacht sind. So marschieren wir, nach einem Weckruf, in zwei Gruppen hintereinander mit Blau-Punkt auf der Straße nach Bieberbach. Auch als Blaupunkt nach rechts abbiegt bleiben wir noch ca. 200 m auf der Straße und biegen dann mit Rot-Punkt nach rechts in ein Wiesental, das uns nach Bieberbach führt. Ein stilles, ruhiges Tal, das mit seinem hellen Grün und dem bunten Laub der Bäume vor dem dunklen Wald gleich an das schöne Volkslied erinnert: "dich mein stilles Tal, grüß ich tausendmal". 

In Bieberbach bestaunen wir als erstes die imposanten Felsen vor der Kirche, statten der selbigen einen Besuch ab und vereinigen uns danach wieder mit den verschlafenen Nachzüglern 🤣. Gemeinsam erreichen wir dann den Osterbrunnen und sind überrascht, doch so viele Besucher vorzufinden, nachdem wir bis hier so gut wie keinem Menschen begegnet sind! Der Brunnen hat es mit seine 11.108 (so steht es geschrieben) handbemalten Eiern als weltgrößter schon vor Jahren ins Guinnessbuch geschafft. Immer noch werden schon lange vor Ostern Eier ausgeblasen und im Familienkreis bemalt. Plastikeier sind verpönt - und das wird hoffentlich auch so bleiben.
Der schöne Bieberbacher Brunnen ist nicht nur mir handbemalten Hühnereiern geschmückt, sondern auch mit bunten Girlanden (aus Tannengrün) und einer mächtigen Krone, in deren Mitte eine Glocke hängt. Er zieht natürlich viele Besucher an (die hauptsächlich in Bussen anreisen). Wer es also beschaulicher mag, sollte lieber nicht an Wochenenden kommen.

Wir gehen weiter auf dem Egloffsteiner Kulturweg Nr. 2, zuerst ein Stück auf der Straße, dann durch ein schmales Tal nördlich der Straße, zur Schlehenmühle. Hier freuen wir uns, dass der Wirt auch dann für Gruppen öffnet, wenn eigentlich Ruhetag ist und vor allem über die reichlichen, wirklich hervorragend mundenden Schäufele, Sauerbraten und Schnitzel.

Frisch gestärkt gehen wir nun den letzten Abschnitt des heutigen Wandertages an: ein Stück des Markgrafenweges Erlangen-Bayreuth. Den verlassen wir nach rechts nach Äpfelbach, wo wir hinter dem Ort rechtzeitig zur Bushaltestelle kommen.

Eine ähnliche Strecke (8,3 km - Runde) nach Bieberbach sind wir 2024 ab Mostviel gegangen.

 

 Bilder (Vollbild: "Klick" auf das Bild mit linker Maustaste - runterladen/ speichern mit rechter Maustaste)

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  was nicht so recht rauskommt: der steile Anstieg und die Egloffsteiner Burg

  

 Anmarsch auf Affalterthal 

  noch in Affalterthal

 

  schon in Bieberbach

 

 

 

 

 

                                                                                     Manni, Du musst Dich noch weiter
                                                                                   nach rechts orientieren 
 

 

  endlich da !
und vielleicht das beste Schäuferle, das wir je gegessen haben 👌

 

  Achim entdeckt endlich echte Butterblumen - und gelbe noch dazu!

 

  Anmarsch auf Äpfelbach

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