Buttenheim/ Altendorf - Hirschaid

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Wanderung am 17. Dezember 2025 -  Wanderstrecke ca. 7,8 km

Teilnehmer: Achim, Henry, Karsten, ManfredKa, ManfredKe, Roland, Udo

  Zum Krippenmuseum in Hirschaid


 

Wir starten am Bahnhof Buttenheim (der sich in Altendorf befindet 😊) und werfen einen Blick in die kleine neuromanische Ortskapelle „Mariä Heimsuchung“ (Presentatio BMV) aus 1852 - ein bekanntes Baudenkmal der Region. BMV steht übrigens für "Beatae Mariae Virginis" (der seligen Jungfrau Maria, "Mariä Heimsuchung" oder "Mariä Darstellung" im Tempel).
Schnell lassen wir das schöne alte Dorf hinter uns und marschieren über die Kanalbrücke ins Regnitztal. Dort inspizieren die Techniker das alte Förderband und lassen sich von den Kaufleuten die Funktion im Detail erklären 😂. Das Band hat wohl den Sand von dort, wo heute die Weiher im Regnitzbogen nahe Sassanfahrt sind, zum Baustoffwerk Röckelein in Altendorf befördert.
Dann durchqueren wir Seußling, werfen einen kurzen Blick auf die "Steinerne Marter", bevor wir am Ortsende nach links abbiegen und nun durch Feld, Wald und Wiesen laufen.
(Mehr Info zu Altendorf und Seußling im Reiseführer "Kulturschätze im Regnitztal")

Schnell erreichen wir Sassanfarth, gehen durch den Schlosshof und werfen einen kurzen Blick auf das Schloss. Auch Goethe soll das getan haben - und offensichtlich hat er sich hier ordentlich benommen, im Gegensatz zu seinem Besuch in Tübingen 😂; Jedenfalls ist nichts Gegenteiliges bekannt.

Weiter geht es (wieder zurück) über die Regnitz und über den Kanal, der hier ca. doppelt so breit ist, wie in Erlangen (warum so breit?). Wir schaffen die lange Brücke aber ohne Mühe und freuen uns trotzdem, dass sich der Brauerei-Gasthof Kraus gleich dahinter, am Ortseingang von Hirschaid befindet. 

Wie immer sind wir sehr zufrieden und hätten beinahe unseren extra vorverlegten Termin verpasst, weil ManniKe, mit dem Stichwort "Siemens-Gerätewerk", die kohärente Logorrhoe der Wirtin aktiviert hat. Als Dankeschön für den Austausch alter Erinnerungen hat sie ihm ein Tragerl Bier spendiert, dass er, Kamerad wie er ist, sofort an seine Mitwanderer verteilt!

Tatsächlich wartet Herr Bergmann bereits in der Kirche St. Vitus auf uns. Eigentlich sind wir verabredet, weil wir die vielgepriesene Krippenausstellung in der Alten Schule besuchen wollen. Wegen unserer Verspätung wollten wir die Kirche mit der Jahreskrippe erst nach der Krippenausstellung besuchen; Der Kirchenpfleger lässt es sich jedoch nicht nehmen, uns auch dieses (ziemlich große) Kleinod im Detail zu erklären: Die Bilder der in einem umgebauten Beichtstuhl installierten Jahreskrippe, mit 3 gleichzeitigen Krippenmotiven, wechseln im Laufe des Kirchenjahres und zeigen insgesamt etwa 50 biblische Szenen.
Leider ist die Weihnachtskrippe (die mit ihren großen geschnitzten Figuren ebenfalls sehenswert sein soll) noch nicht aufgebaut. Ein Grund, im nächsten Jahr wieder zu kommen - und zwar in der Weihnachtswoche.

Nun aber folgt der Höhepunkt - der wahrlich einer ist: Das Krippenmuseum mit seinen ca. 450 Krippen aus über 40 Ländern aus 4 Erdteilen. Liebevoll und mit viel Fleiß in über 50 Jahren zusammengetragen vom 2014 verstorbenen Ehepaar Ingeborg und Hubert Patzelt, gepflegt und ergänzt durch das Ehepaar Bergmann, das von ihren Reisen immer wieder neue, besondere Krippen, Skulpturen und Bilder, die zur Weihnachtsgeschichte passen, mitbringt.

Obwohl Kunst bei uns, mehrheitlich technisch (hoch- die anderen weniger 😁) Begabten, in der Bedürfnispyramide nicht an oberster Stelle steht, sind wir alle begeistert. Begeistert von den vielen meisterhaft gefertigten Werken, von denen einige auch Motive aus der näheren Umgebung zeigen und beeindruckt davon, wie viel Liebe, Glaube und Hoffnung (Stalingrad-Madonna) viele Werke ausdrücken. Schön ist auch die Erkenntnis, dass auch der Nachwuchs für dieses Thema zu begeistern ist. Zu sehen sind nämlich eine beachtliche Anzahl wunderschöner Krippen, die von Kindern, in Kursen bei örtlichen Krippenbauern, gefertigt wurden (u. a. eine aus Legosteinen).
(Hier eine Info vom Markt Hirschaid und die des Krippenmuseums)

Unser Dank geht an H. Bergmann, der sich sehr viel Zeit für uns genommen hat, dessen Begeisterung für seine Passion ansteckend ist! 

 

 Bilder (vergrößern: "Klick" auf das Bild mit linker Maustaste - runterladen/ speichern dann mit rechter Maustaste)

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 neuromanische Kapelle „Mariä Heimsuchung“ (Presentatio BMV) in Altendorf, erbaut 1852

 

 

 

 

 

 

 

 

Schloss Sassanfarth

 

  

  Haus Nr. 4 - oder Hausnummer 10 x 4 ???
 

 St. Vitus in Höchstadt

 

 

 

oben: St. Vitus
unten: Im Krippenmuseum



      
 

 

  Haferrispen

     

   

   

 

  von einem 9-jährigen Jungen aus Hirscheid gebastelt (der aber nicht auf dem Bild zu sehen ist)

 

 

  

  Effeltrich (links die Linde)

  eine Auszeichnung hat eigentlich Fam. Bergmann verdient

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 Das Wanderwetter in und um Erlangen

 

 "Trau - schau - wem": je näher die Zukunft der Gegenwart kommt,
                                       desto mehr gleichen sich die Vorhersagen.

    

 Für Erlangen und Umgebung: der "Wetterochs", auf den man sich,
 für seinen kürzeren Vorhersagezeitraum, immer gut verlassen konnte.

  
 ">> weitere Aussichten" zeigt 6 Tage / bzw. 7-11 Tage für Erlangen
 bei "wetter.net" kann man andere Orte wählen

 

Wer das passende Wetter noch nicht gefunden hat, kann es auch hier versuchen: mit Monatsvorhersage

    

Die Darstellung der Wanderstrecken erfolgt mit einem Skript von www.j-berkemeier.de: dem  GPX Viewer    (Anzeige-Beispiele)