Vach - Hüttendorf - Eltersdorf

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Wanderung am 20. März 2024 -  Wanderstrecke ca. 10 oder 11 km

Dabei waren: Karsten, ManfredKe, Pit, Udo und streckenweise Achim, Henry, Roland

Regnitzgrund, Zennmündung, Solarberg und am Kanal zum Popp

Wieder einmal Heimatkunde. Immer wieder finden wir schöne Strecken - Natur pur mitten im Städtedreieck Nbg-Fü-Erlangen. Allein der Regnitzgrund bietet mit seinen Zuflüssen, Altwässern und Tümpeln, mit seiner Flora und Fauna und mit seiner Umgebung (Kanal, Knoblauchsland, heute: Solarberg) ein abwechslungsreiches Wander-(und Radler-) gebiet.

Man mag sich gar nicht vorstellen, was die nach Bürgerentscheid in Erlangen nicht verwirklichte Regnitztalbrücke dem landschaftlich sensiblen Elementen des Naherholungsgebietes angetan hätte! Die microklimaökologischen Auswirkungen auf die Fläche hochempfindlicher thermischer Funktionalität wären katastrophal gewesen. Gott sei Dank ist das bei dem minimalen Eingriff in die Substanz für die StUB-Bauwerke überhaupt nicht zu befürchten. Die Unter- und Überführungen der Straßen, Eisenbahn, Autobahn, Regnitz und Kanal und die Brückenpfeiler für die nur 11m breite und nur bis zu 8,9m hohe Brücke über den Regnitzgrund können (lt. Gutachten) vernachlässigt werden - man sieht sie kaum. Während eine Brücke für dieselbetriebene SUVs Erlangen vom Windfeld des Kaltluftvolumenstroms und somit von jeglicher Frischluftzufuhr komplett abgeschnitten  hätte - auch wenn "die Regnitzaue am Tage keine hohe stadtklimatische Bedeutung aufweist" (s. 1.2) ... aber wahrscheinlich in der Nacht, wenn alle SUVs unterwegs sind ...

Nachdem Weselsky bei der Errichtung seines Denkmales eine Pause angekündigt hatte, haben wir uns wieder für den VGN entschieden. Und siehe da, die S1 kam sogar früher als geplant (für frühere Fahrgäste aber wohl doch verspätet). Also fahren 4 Mann vorzeitig ab und warten auf Roland und Karsten (der heute seinen Jungfern-Fahrkartenkauf absolviert hat, aber vermutlich ein Stück schwarz gefahren ist) am Bahnhof in Vach. Von dort geht es weiter mit dem Bus 174 zum Vacher Markt. Dort starten wir unsere Wanderung.
Wir überqueren die Straße und sind schon nach wenigen Schritten im Grünen. Links und rechts bunte Blumen in den Gärten, vor uns Büsche und Bäume mit in der Frühlingssonne hell leuchtenden weißen Blüten. Vor lauter Frühlingsgefühlen verpassen wir den Schwenk nach links zum Spielplatz mit der Aussicht auf die Kunstmühle. Dafür besteht Roland hinter der Brücke über die Zenn auf einen Abstecher zu deren Mündung in die Regnitz. Es hat sich gelohnt, denn von dort haben wir einen schönen Blick zur Mühle und zu der Brücke, über die wir alle schon so oft mit dem Auto gefahren sind und deren jährliche Überschwemmung wir auch noch gut in Erinnerung haben.
Dann geht es zurück, wieder an der Zenn entlang zur Stadelner Straße; immer mit Blick auf den Solarberg, den die meisten auch noch als Müllberg kennen. Wir erklimmen den Hügel in der Direttissima und genießen oben die schöne Aussicht. Nachdem der Puls wieder Normalniveau erreicht hat, wird fotografiert auf Teufel komm raus.
Nach einer kurzen Pause geht es auf der anderen Seite runter zum Kanal. Es folgt ein schöner Fuß- und Radweg mit interessanten Häusern und nett angelegten Gärten an unserer rechten Seite. Unsicher war der Planer, wo der Wechsel zur linken Kanalseite vorgenommen werden kann; Wir entscheiden und gleich für die erste Gelegenheit an der Obermichelbacher Straße. Leider versperrt ein Baustellenzaun den (offiziellen) Durchgang, wir finden jedoch eine (inoffizielle) Lücke und erreichen so die andere Seite.

Unter dem Kanal wundern wir uns über die vielen stillstehenden Großgeräte - geschätzt doppelt so viele wie Arbeiter - über die nie eingehaltenen Kosten bei Großbaustellen wundern wir uns nicht.

Jetzt marschieren wir noch ein Stück auf der linken Kanalseite bevor wir abbiegen und über Felder und Wiesen Hüttendorf erreichen.

Die Schälrippchen beim Popp sind ein Erlebnis - danach fragt keiner mehr nach Nachtisch!

Wohlgenährt machen wir uns auf den Rückweg. Eine kleine Gruppe direkt nach Frauenaurach (eigentlich ein absichtliches Entfernen von der Truppe - früher waren dafür 100 Schilling fällig!), die Hauptgruppe läuft über den Kanal und wieder durch den Wiesengrund, Richtung Eltersdorf. Bei interessanten Diskussionen über die immer seltener zu sehenden Schäfer mir ihren Schafen und deren immer häufigerem Erscheinen in Bundestag und Talkshows, passierte dann noch ein Verhauer.
Trotzdem erreichten wir überpünktlich unseren Bus zurück in die Heimat.

Ein Ausflug den wir wiederholen sollten. Auf leicht abgeänderten Wegen im Wiesengrund und am Kanal.
Oder weiter im Regnitzgrund Richtung Süden - nach Fürth (auch wenn das einigen schwerfällt, aber wir können den Ronhof ja umgehen).

 

 Bilder (vergrößern: "Klick" auf das Bild mit linker Maustaste - runterladen/ speichern dann mit rechter Maustaste)

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      am Vacher Bahnhof - im Hintergrund das Zwischenziel "Solarberg"

    Regnitz-"Billabong" nahe Vach

    Zenn-Brücke

   

    Zenn-Mündung

   

   

   

   

   

   

   

    oben: Richtung Fürth / unten: Richtung Erlangen

   

   

   

   

   

   

   

   

   
 
 

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 Das Wanderwetter in und um Erlangen

 

 "Trau - schau - wem": je näher die Zukunft der Gegenwart kommt,
                                       desto mehr gleichen sich die Vorhersagen.

    

 Für Erlangen und Umgebung: der "Wetterochs", auf den man sich,
 für seinen kürzeren Vorhersagezeitraum, immer gut verlassen konnte.

  
 ">> weitere Aussichten" zeigt 6 Tage / bzw. 7-11 Tage für Erlangen
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