Wanderung am 06. November 2019 - Wanderstrecke ca. 6 km
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Mit 2 Autos fuhren wir
nach Puschendorf (ca. 2300 Einwohner, an der Straße nach Veitsbronn, zum
Landkreis Fürth gehörend) und parkten direkt vor dem Gasthaus „ Zum
Grünen Baum“ (auch bekannt unter „Gasthaus Schmotzer“). Achim
reservierte für uns und schon ging`s los. Vom Kirchplatz liefen wir zur
ev. - luth. Kirche St. Wolfgang, einem eindrucksvollen
Sandsteinquaderbau mit Satteldach, geweiht 1491. Das
Fachwerk-Dachtürmchen mit Haubendach ist aus dem 18. Jahrhundert. Leider konnten wir die Kirche nicht besichtigen, da sie ab Ende Oktober für Besichtigungen nicht mehr geöffnet ist. Weiter ging es recht steil hinunter zum Bahnhof (Puschendorf liegt direkt an der Strecke Nürnberg – Würzburg mit stündlicher Verbindung), über die Brücke zur Puschendorfer Straße hinunter, rechts ab und ca100 m der Straße folgend und gleich links ins schöne Tal des Fembaches. Wir überquerten den Bach und folgten den beschilderten Weg nach Kirchfembach. Der Pfad durch den schönen Mischwald war zwar recht aufgeweicht/teilweise matschig durch den vorausgegangenen Regen, überraschte uns aber auch mit einer Vielzahl von Pilzen von denen wir die wenigsten kannten ( Maronen und Fliegenpilze gerade noch!!). Vor Kirchfembach überquerten wir den Bach wieder, gingen vorbei an der Jausenstation in die Pirkacher Straße, über die Bahn gerade aus, recht steil hinauf in einen Wanderweg. Diesen folgten wir bis zum Abzweig zum Schäfergraben. Wir wanderten erst über freies Feld, dann hinein in den Wald und sahen unten den Bachlauf den wir auf einer Lichtung überquerten, am Puschendorfer Schützenhaus, einem „stillgelegten“ Waldbad und der Bahnstrecke entlang und am Bahnhof vorbei in den Bahnhofweg bis zum Heuberg. Dann bogen wir in den Quellenweg ein auf der Suche nach der St. Wolfgangsquelle. Nach ca. 100 m sahen wir rechts am Waldrand das entsprechende Hinweisschild. Wir folgten einem steilen Pfad hinunter zur Quelle, die aber aufgrund der Trockenheit nur noch ein Rinnsal war. Wir gingen wieder hinauf zur Straße und auf kürzestem Weg zu unserer Einkehr im Gasthaus Schmotzer. Da kurz vor uns eine größere Wandergruppe ankam, dauerte es etwas bis wir mit Essen und Trinken versorgt wurden. Aber das süffige Kellerbier und die großen Portionen Schnitzel, Kasslerschinken- und Rinderbraten entschädigten uns voll. Zufrieden mit der Wanderung und Speis und Trank fuhren wir wieder nach Hause ...
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