Von Neustadt/ Aisch nach Ipsheim, über Walddachsbach und Burg Hoheneck

Alte Bauerndörfer, freie Flächen - Wind!, Teer- und Feldwege, auch lange Steigungen um die 15%, ca. 15 km


  

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Burg Hoheneck von Stefan Grüßner; Eine Winterwanderung, die man auch zur Kirschenzeit oder zur Weinlese machen kann

                                                                                                                         Sockenqualmer-Wanderungen in gleicher Umgebung

15. Febrúar 2012,  Teilnehmer:  
Achim G, Achim H., Bruno, Clemens, Günter, Heinz, Jörg,  Karl, Peter, Rolf, Udo    

 "wenn die alten Gäule in Gang kommen, sind sie nicht mehr zu halten"
 
oder:  "So weit die Füße tragen"  

    

Wieder mal nutzen wir den VGN, der uns pünktlich und zielsicher nach Neustadt/ Aisch transportierte. Wir wählten für unsere heutige Wanderung das „grüne Kreuz“ und mussten erst mal an den Ortsanfang von Neustadt und auf die Straße nach Unterschweinach. Das war aber kein Problem, da wir gleich am unteren Ende des Bahnhofs eine Informationstafel fanden auf der die Markierungen deutlich und übersichtlich angebracht waren. Also erst durch den Neustadter Vorort und schon waren wir in freier Natur. Wir waren schnell "auf der Höhe" und hatten festes Geläuf, was bei den Schneeverhältnissen ganz gut war. Bald erreichten wir Unterschweinach und blieben auf unserer Markierung, die uns nach Oberrossbach wies.
  
Allerdings war sie an einem Punkt etwas undeutlich und so blieben wir auf der Straße

während der eigentliche Wanderweg auf Feldwegen nach Oberrossbach führte. War aber bei den Wegeverhältnissen sicher auch nicht die schlechteste Lösung. Wir liefen dann von Osten kommend in den kleinen Ort hinein. Dort stießen wir wieder auf unsere Markierung und mit ihr verließen wir das Dörflein südlich. Kurz hinter dem Wasserbehälter schwenkten wir dann nach rechts in Richtung Beerbach. Auch diesen Ort mußten wir durchqueren und liefen nun südlich bergauf und am Waldrand entlang. Der Weg war mit einer ziemlich festen und guten Schneedecke bedeckt, war aber trotzdem gut zu gehen. Am Ende des Waldes lenkten wir unsere Schritte westlich und hatten dann nach kurzer Zeit auch schon Walddachsbach erreicht - und damit auch unsere Einkehr bei Willi im grünen Baum.

Hier wurden wir mit Schnitzel und Karpfen bestens versorgt. Bei der Größe der Schnitzel baten die meisten um Alufolie, trotz großen Hungers - und für die Schweine war das gute Stück einfach zu schade!  Zufrieden und satt konnten wir dann den weiteren Weg angehen.

Das war nun ein uns sehr bekanntes Stück: Zunächst aus dem Ort südlich hinaus, nach ca. 300 m westlich in den Feldweg an der Schäferei bis zum Waldrand. 100m nach rechts und schon sind wir wieder im Wald. Auf dem bekannten Weg mit der Markierung Eichenlaub (ohne Schwerter) – der dann kurzfristig auch sehr steil wird – stiegen wir dann auf die Höhe von Schloß Hoheneck. Unsere Freunde – die Alpakas – waren auch wieder da, allerdings blieben sie bei dem Wetter lieben in ihrem kleinen Stall. Am Schloß Hoheneck liefen rechts vorbei auf den Weg ins Tal. Ein schön zu gehender schmaler Pfad, allerdings im Winter und bei Schnee auch ein wenig gefährlich, da steil. Aber wir schafften es ohne Umfaller und kamen so auch unverletzt in Ipsheim an.

Wir hatten noch ein wenig Zeit bis zu unserer Zugabfahrt und liefen durch den mittelfränkischen Weinort. Kurz bei Weinbau Engel noch ein wenig gebunkert und schon mussten wir zur Bahn. Über Neustadt und Fürth erreichten wir so wieder unseren Heimathafen Erlangen.  

Fazit: Angenehme Streckenwanderung mit schönen Ortschaften, guter Einkehrmöglichkeit in Walddachsbach. Und mit Hoheneck und Ipsheim einen Höhepunkt zum Schluß. Im Sommer bleiben wir dann mal dort für eine Abschlußbrotzeit - hofft nicht nur Jörg. 

   

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